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Was ist kristallines Osmium und woher kommt es?

Osmium ist eines der acht Edelmetalle dieser Welt. Diese sind Gold, Silber, Platin, Palladium, Rhodium, Ruthenium, Iridium und Osmium. All diese Metalle zeichnen sich durch unglaublich hohe Korrosionsbeständigkeit und Wertigkeit aus. Jedes Element hat seine eigenen Stärken und bevorzugte Anwendungsbereiche. So sind zum Beispiel Gold und kristallines Osmium aufgrund ihrer Schönheit und einmaliger Farben primär Anlage-und Schmuckmetalle, während die silbrigen Metalle wie etwa Platin, Palladium und Rhodium eine vergleichsweise höhere industrielle Nutzung finden.

Bei Osmium ist die Unterscheidung zwischen rohem Osmium und kristallinem Osmium sehr wichtig. Entgegen der anderen Metalle bildet rohes Osmium in seiner pulvrigen Form an der Luft ein gesundheitsschädliches Gas mit der chemischen Bezeichnung Osmium-Tetraoxid aus. Auch sogenannte Osmium-Schmelzperlen oder eingeschmolzene Osmium Würfel aus rohem Osmium bilden bereits bei leichter Erhitzung dieses Gas an ihrer Oberfläche. Daher raten wir Privatpersonen vom Kauf solcher Osmium Produkte ab. 

Kristallines Osmium hingegen besitzt dank des aufwändigen Kristallisationsprozess eine noch kompaktere atomare Struktur und ist dadurch unreaktiv. Dies wurde unter Labor-Bedingungen in einem reinen Sauerstoff-Umfeld bis 400°C bestätigt. Somit ist es dem deutschen Osmium-Institut gelungen, ein völlig neues Schmuck-und Anlagemetall zu erschaffen, welches es in dieser Form noch nie gegeben hat: Ein blaues, extrem seltenes Edelmetall, das sogar intensiver funkelt als ein Diamant! 

Osmium wird zusammen mit Platin abgebaut, wobei sich etwa 70% der aktuellen Vorkommen in Südafrika befinden. Die jährliche, weltweite Förderung an Rohosmium liegt aktuell bei knapp über einer Tonne. Hiervon steht wiederum nur ein Teil zur Kristallisation zur Verfügung, da auch das giftige Rohosmium in speziellen Bereichen Anwendungen findet, oder aber auch Spuren davon erst gar nicht vom Platin getrennt werden. Zum Vergleich: die jährlich geförderte Menge an Gold beträgt seit Jahren gut 3.000 Tonnen, die jährliche Fördermenge von Naturdiamanten beträgt gut 20 Tonnen. Ganz abgesehen von Kunstdiamanten, die physikalisch identisch mit denen aus dem Boden sind und faktisch in unbegrenzter Menge produziert werden können. Der exklusivitäts-Faktor von kristallinem Osmium ist daher immens! 

Was unterscheidet Osmium zu den anderen Edelmetallen?

Osmium ist praktisch unfälschbar. Es ist das dichteste Element der Welt und kann somit nicht mit minderwertigeren Metallen gestreckt oder gefüllt werden, ohne dass dabei das Gewicht verändert wird. Zudem wird jedes neu in den Markt eingeführte Stück Osmium in 50-facher Auflösung optisch per Mikroskop mit Keyence Technologie gescannt. Die einzigartige Kristallstruktur ist der Fingerabdruck bzw. die Prägenummer von Osmium. Nur ist sie um ein vielfaches genauer als ersterer und weitaus besser als eine Prägenummer, da Gold, Silber, Platin usw. trotz ihrer Prägenummer ganz einfach erneut eingeschmolzen und unkenntlich gemacht werden können. Theoretisch könnte man Osmium bei  3130°C ebenfalls wieder einschmelzen, nur erhält man somit wieder das giftige Rohosmium, welches einen viel geringeren Wert als kristallines Osmium besitzt. Käufer von Noble Osmium Schmuck erhalten ihr Stück zusammen mit dem sogenannten Osmium-Identification-Code (OIC) und können so die hochauflösenden Scans ihres Osmiums jederzeit online einsehen.

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