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Was ist kristallines Osmium und woher kommt es?

Osmium ist eines der acht Edelmetalle dieser Welt. Diese sind Gold, Silber, Platin, Palladium, Rhodium, Ruthenium, Iridium und Osmium. All diese Metalle zeichnen sich durch unglaublich hohe Korrosionsbeständigkeit und Wertigkeit aus. Jedes Element hat seine eigenen Stärken und bevorzugte Anwendungsbereiche. So sind zum Beispiel Gold und kristallines Osmium aufgrund ihrer Schönheit und einmaliger Farben primär Schmuckmetalle, während die silbrigen Metalle wie etwa Platin, Palladium und Rhodium eine vergleichsweise höhere industrielle Nutzung finden.

Bei Osmium ist die Unterscheidung zwischen rohem Osmium und kristallinem Osmium sehr wichtig. Entgegen der anderen Metalle bildet rohes Osmium in seiner pulvrigen Form an der Luft ein gesundheitsschädliches Gas mit der chemischen Bezeichnung Osmium-Tetraoxid aus. Feste Osmium-Schmelzperlen oder gesinterte Osmium Würfel sind bei Raumtemperatur ungefährlich und können für Edelmetallsammler interessant sein, sind aber für die filigrane Herstellung von Schmuck ungeeignet. 

Fein kristallines Osmium hingegen besitzt dank des aufwändigen Kristallisationsprozess eine noch kompaktere atomare Struktur und ist dadurch auch bei höheren Temperaturen unreaktiv. Dies wurde unter Labor-Bedingungen in einem reinen Sauerstoff-Umfeld bis 400°C bestätigt. Somit ist es Wissenschaftlern aus der Schweiz gelungen, ein völlig neues Schmuckmetall zu erschaffen, welches es in dieser Form noch nie gegeben hat: Ein blaues, extrem seltenes Edelmetall, das sogar intensiver funkelt als ein Diamant! Kristallines Osmium besitzt eine Reinheit von 99,9995 Prozent. 

Osmium wird zusammen mit Platin abgebaut, wobei sich etwa 70% der aktuellen Vorkommen in Südafrika befinden. Die jährliche, weltweite Förderung an Rohosmium liegt aktuell bei gut einer Tonne. Tatsächlich herausgelöst aus den Platinerzen werden jedoch nur etwa 120kg an reinem Osmium. Hiervon steht wiederum nur ein Teil zur Kristallisation zur Verfügung, da auch das Rohosmium in speziellen Bereichen Anwendungen findet. Zum Vergleich: die jährlich geförderte Menge an Gold beträgt seit Jahren gut 3.000 Tonnen, die jährliche Fördermenge von Naturdiamanten beträgt gut 20 Tonnen. Ganz abgesehen von Kunstdiamanten, die in fast unbegrenzter Menge produziert werden können. Der exklusivitäts-Faktor von kristallinem Osmium ist daher immens! 

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Was unterscheidet Osmium zu den anderen Edelmetallen?

Osmium ist praktisch unfälschbar. Es ist das dichteste Element der Welt und kann somit nicht mit minderwertigeren Metallen gestreckt oder gefüllt werden, ohne dass dabei das Gewicht verändert wird. Zudem wird jedes neu in den Markt eingeführte Stück Osmium in 50-facher Auflösung optisch per Mikroskop mit Keyence Technologie gescannt. Die einzigartige Kristallstruktur ist der Fingerabdruck bzw. die Prägenummer von Osmium. Nur ist sie um ein vielfaches genauer als ersterer und weitaus besser als eine Prägenummer, da Gold, Silber, Platin usw. trotz ihrer Prägenummer ganz einfach erneut eingeschmolzen und unkenntlich gemacht werden können. Theoretisch könnte man Osmium bei 3130°C ebenfalls wieder einschmelzen, nur erhält man somit wieder Rohosmium, welches einen viel geringeren Wert als kristallines Osmium besitzt. Käufer von Noble Osmium Schmuck erhalten ihr Stück zusammen mit dem sogenannten Osmium-Identification-Code (OIC) und können so die hochauflösenden Scans ihres Osmiums jederzeit online einsehen. Jedes Schmuckstück ist somit einzigartig. 

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Was unterscheidet Osmium zu Edelsteinen?

Im Vergleich zum klassischen Diamant und anderen Farbedelsteinen besitzt kristallines Osmium eine komplett lichtundurchlässige Oberfläche. Dadurch wird einfallendes Licht nicht gebrochen, sondern zu 100 Prozent reflektiert. Je nach Lichtquelle erzeugt Osmium somit ein intensiveres Funkeln. Am stärksten wird der "Osmium Sparkle" im Vergleich zum Diamanten in der Sonne wahrgenommen, weshalb es auch gerne als Sunshine Element bezeichnet wird. Mit einer Mohshärte von 7,5 ist Osmium nicht ganz so hart wie Diamanten und die meisten Edelsteine, allerdings besitzt es eine höhere Abriebfestigkeit - die höchste aller Elemente der Welt! Osmium wird nicht geschliffen, da seine Kristalle bereits perfekt gewachsen sind. Es kann dafür aber in beliebige Formen geschnitten werden um auch sehr extravagante Schmuckstücke oder gar Schriften zu erzeugen. Osmium ist zweifelsohne ein besonderes Element mit einzigartigen Eigenschaften, welche es in dieser Form noch nie gegeben hat!

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